Schreibe deinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann
Ein Wunschzettel ist eigentlich keine Einkaufsliste. Er ist ein kleiner Brief, der dem Weihnachtsmann erzählt, wer du dieses Jahr bist: worauf du neugierig bist, was du geübt hast und was du an Heiligabend am liebsten auspacken würdest.
Hier erfährst du, was einen Wunschzettel lesenswert macht, wie viele Wünsche gut sind und wie aus der Liste ein versiegelter Brief wird, den ein Wichtel bis in das Büro des Weihnachtsmanns am Nordpol trägt.
Was auf einen guten Wunschzettel gehört
Die Zettel, die der Weihnachtsmann sich merkt, sind kurz, konkret und ehrlich. Drei bis fünf Wünsche reichen völlig — eine lange Liste macht jeden Wunsch kleiner. Schreib nicht "Spielzeug", sondern genau das eine Bauset, an das du ständig denkst, und warum.
- Etwas zum Machen: Bastelsachen, Backzubehör, ein Bauset, ein Modellbausatz.
- Etwas zum Lesen: die angefangene Buchreihe, ein Comic, ein Sachbuch.
- Etwas zum Spielen: ein Brettspiel für die ganze Familie, ein Außenspiel, ein Puzzle.
- Etwas zum Bewegen: Schlittschuhe, ein Fußball, ein Schlitten, warme Handschuhe.
- Etwas für jemand anderen: ein Wunsch für ein Geschwisterkind, eine Freundin, ein Haustier oder die Großeltern.
Wie viele Wünsche sollte man aufschreiben?
Eine gute Regel: ein Wunsch pro Finger einer Hand — und mindestens einer davon darf nichts kosten. Mehr gemeinsame Zeit, ein Schlittentag, ein Besuch oder jeden Abend im Dezember eine Gutenachtgeschichte.
Wenn du dich nicht entscheiden kannst, schreib erst alle Wünsche auf und lies sie laut vor. Die, die sich danach noch wichtig anfühlen, gehören in den Brief.
Schreib in deinen eigenen Worten
Der Weihnachtsmann liest Tausende Briefe, und die besonderen klingen nach einem Menschen und nicht nach einem Katalog. Erzähl vor den Wünschen eine wahre Sache über dein Jahr: worin du besser geworden bist, was schwer war, was dich zum Lachen gebracht hat.
Für jüngere Kinder
Sag die Wünsche laut, ein Erwachsener tippt mit. Den Wunsch vorher zu malen macht es oft viel leichter, ihn zu beschreiben.
Für ältere Kinder
Gib jedem Wunsch eine Begründung. "Ein Teleskop, weil ich vom Balkon aus den Orion finden will" ist ein viel besserer Wunsch als nur "ein Teleskop".
Was nach dem Absenden passiert
Dein Wunschzettel wird in einen Umschlag gefaltet und mit Siegellack verschlossen. Ein leicht gestresster Wichtel schnappt ihn sich und rennt durch den Schnee nach Norden, du hilfst ihm, im Dorf am Nordpol die richtige Tür zu finden, und übergibst den Brief selbst. Der Weihnachtsmann liest deinen Namen und deine Wünsche laut vor.
Nichts wird hinter einem Konto gespeichert. Wenn Erwachsene eine Kopie möchten, können sie ganz am Ende eine E-Mail-Adresse eintragen — dieser Schritt ist völlig freiwillig.
Häufige Fragen von Familien
- Ist der Wunschzettel an den Weihnachtsmann kostenlos?
- Ja. Den Wunschzettel zu schreiben und den Brief zu senden ist völlig kostenlos, ein Konto oder eine Anmeldung ist nicht nötig.
- Wie viele Wünsche gehören auf einen Wunschzettel?
- Drei bis fünf sind ideal. Kurze, konkrete Wünsche mit Begründung merkt sich der Weihnachtsmann besser als eine lange Liste.
- Brauche ich eine E-Mail-Adresse?
- Nein. Nach einer E-Mail-Adresse wird nur ganz am Ende gefragt, und nur wenn Erwachsene eine Kopie möchten. Der Schritt lässt sich überspringen.
